Blauenstein

Die Küche gibt sich nicht mit Regionalem zufrieden, sondern geht auch auf kulinarische Reise und bindet deren Ergebnisse wiederum in die heimische Küche ein. Interessanter Ansatz!

Urkunde

Blauenstein

Wirtshausführer 2015: Aufsteiger des Jahres

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Top Choice 2015

Gastro News

Wien (Culinarius) Das Restaurant Blauenstein besticht durch sein zeitloses stylisches Design und die Terrasse im ersten Stock mit einzigartigem Donaublick sucht seines Gleichen.

Der Küchenchef liebt die Produkte seiner Region und verwöhnt die Gäste mit raffinierten Kompositionen, je nach Saison auf höchstem Niveau.
Die Weinkarte bietet eine gute Mischung von Jung-und Altweinen aus Wachau, Kremstal sowie aus ganz Österreich. Die Liebhaber der internationalen Weine kommen sicher bei Sommelier Martin Blauensteiner auch nicht zu kurz.

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Rohfisch und Reifwein im Blauenstein

Martin Blauensteiner hat eine verhängnisvolle Leidenschaft, an deren Konsequenzen man sich schleunigst gütlich tun sollte. Er ist dem satten Schmelz großer, gut gereifter Weißweine aus seiner näheren Umgebung – und aus richtig guten Jahrgängen – verfallen.

Nachdem der Mann in Krems zu Hause ist, kommt da einiges vom Allerbesten zusammen, was das Land an Grünem Veltliner und Riesling hervorzubringen vermag. Die Preise, von 36 Euro für einen 2005er-GV „Alte Reben“ von Bründlmayer oder 49 Euro für den atemberaubenden 1997er GV Smaragd „Weitenberg“ von Prager sind als großzügige Geste an Gefährten im Geiste zu verstehen.

Wein aus dem Privatkeller

Nachdem das Meiste aus dem Privatkeller des Wirts stammt, sind manche Flaschen Einzelstücke. Blauensteiner weiß aber, wo er Nachschub organisieren kann. Nur damit verschreckte Jungsafttrinker nicht jetzt schon weiterblättern: Die Weinkarte seines eben eröffneten Blauenstein hat auch reichlich unkomplizierten Übermut zu bieten, wenn auch nur von solchen Häusern, die sich das allzu primärfruchtig Bunte von jeher verbieten.

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Cortis Restaurantkritik

Gute Hand für Gewürzkombinationen

Marcel Ruhm, der die Blauenstein-Küche führt, ist heiße 23 und war zuletzt Sous-Chef bei Gerhard Fuchs im Kreuzwirt, gelernt hat er im Landhaus Bacher, ein paar Saisonen in Restaurants der kalifornisch-japanischen Nobu-Gruppe hat er auch schon intus. Nicht die schlechtesten Referenzen.

Während manches wie die oberslastigen Cremesuppen sich etwas ängstlich an dem zu orientieren scheint, was auf dem Land oft noch für feine Küche gehalten wird, zeigt er speziell mit den nobuesken Vorspeisen wie Tiradito vom Alpenlachs mit Soja-Yuzu (richtig toll, im Bild links) oder einer federleichten Tempura mit allerhand Topgemüse, dass er eine gute Hand für Würzkombinationen und die Einflechtung ostasiatischer Küchentechnik in ein regionales Produktkonzept hat. Brennnesselravioli in fantastischem Kräutersaftl sind spürbar selbstgemacht, mit tollem Biss und praller Fülle. Da ist ganz offensichtlich eine gute Adresse im Werden. (@ Copyright Severin Corti, Rondo, DER STANDARD, 26.7.2013)